Kaltstart

Eisbaden ist keine neue Idee. Härtet ab und ist gut für die Gesundheit. In Hamburg hilft man damit inzwischen sogar seinen Mitmenschen.

Bereits Johann Wolfgang von Goethe soll ein Freund der Kryotherapie gewesen sein und regelmäßig im Winter das Eis der Ilm aufgehackt haben, um im kalten Fluss zu baden. Weltweit gibt es zigtausende Anhänger dieses „Wintersports“. 1902 wurde zum Beispiel der Coney Island Polar Bear Club in New York gegründet, der älteste Winterbadeverein der USA, der auf seinen Badeveranstaltungen immer Geld für soziale Projekte sammelt.

In Hamburg sind es die Eisbademeisters, die mit ihrem Einsatz helfen wollen. Dahinter stecken Carola, Katharina, Michael und zahlreiche ehrenamtliche Helfer. Die Idee dazu hatten sie von Bekannten aus Rostock übernommen und Ende Januar 2021 sprangen sie in Hamburg zum ersten Mal in die Elbe.

Zahlreiche Teilnehmer haben seitdem mit dem Winterbaden und der Summer Edition, bei der Outdoor-Aktivitäten angeboten werden, Spenden gesammelt. Sei es durch die eigene Initiative oder durch Sponsoren. Aktuell wird das Projekt „Leben im Abseits e.V.“ unterstützt. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen am Rand der Gesellschaft zu unterstützen. Mit der Initiative „Der Schritt vorwärts“ werden temporäre Einzelunterbringungen von Obdachlosen im Hotel finanziert, um diesen Personen einen Ausgang aus der Obdachlosigkeit schrittweise zu ermöglichen, hin zur eigenen Wohnung.

Motiviert durch meine beiden Ex-Kolleginnen Janine und Swetlana war ich nun bereits zweimal dabei. Und ja, es kostet Überwindung. Dabei sind die positiven Effekte für den Körper belegbar. Mehr rote Blutkörperchen zur Vorbeugung gegen Entzündungen, höherer Testosteronspiegel und ein besserer Schlaf. Und ganz viele Karmapunkte!

Ich habe zusätzlich noch einen Moneypool bei PayPal gestartet, mit dem ich noch weitere Spender motivieren möchte. Hier könnt ihr direkt Spenden, jeder Betrag hilft!

Die nächsten Eisbade-Termine findet ihr hier.

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